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02.02.2017


Krisengespräch im Landwirtschaftsministerium in Schwerin

Am 30.01. fand unter Leitung von Staatssekretär Dr. Buchwald ein Gespräch zur Geflügelpestsituation zwischen den Wirtschaftsgeflügelvertreter, den Öko-Verbände, dem Vertreters der Rassegeflügelzüchter MV und den zuständigen Ministeriumsvertreter statt. Es war zu spüren, dass in der gegenwärtigen Seuchenlage keine Bereitschaft der Verwaltung besteht, das generelle Stallhaltungsgebot aufzuheben oder zu lockern. Neben der wirtschaftlichen Betroffenheit der Unternehmen, die von Geflügelmast und Eierproduktion leben müssen, nahmen die Befindlichkeiten der Rassegeflügelzüchter breiten Raum ein. Dr. Piehl differenzierte die Probleme in die vier Bereiche: 1. Ausfall der Körschauen, 2. Gesonderte Beurteilung von Rassegeflügelbeständen im Seuchenfall, 3. Tiergerechte Haltung der Zuchttierbestände im Winter, 4. Erhaltung der seltenen Tierbestände durch Zucht im Frühjahr 2017.

Alle am Gespräch Beteiligten brachten ihre besondere Wertschätzung für die Rassegeflügelzucht zu Ausdruck, konnten jedoch keine konkrete Unterstützung für unsere Züchter in der aktuellen Situation benennen. Der Landesveterinär Dr. Freitag wird uns gemeinsam mit Prof. Conraths bei der Zuchtwarteschulung des Landesverbandes zur Verfügung stehen, um die Hintergründe und Unterstützungsmöglichkeiten mit uns zu erörtern.

Zudem wurden alle Abgeordneten des Landwirtschaftsausschusses angeschrieben, um auch dort noch einmal eindringlich auf unsere Probleme hinzuweisen. Die Reaktionen bzw. Antworten werden wir auf unseren Stützpunktberatungen diskutieren.

Der Landesvorstand wird die Stützpunktberatungen nutzen, um eine konkrete Forderung an das Land MV zur Unterstützung der Rassegeflügelzüchter zum zukünftigen Erhalt unserer Tierbestände zu formulieren.

 

Der Landesvorstand


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